Deutscher Gewerkschaftsbund

Jugend macht Ansagen - bei der Bezirksjugendkonferenz

Auf der ordentlichen DGB-Bezirksjugendkonferenz am 26./27. Juli haben Delegierte unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ Anträge zu den Themen (Aus-)Bildung, gute Arbeit, Europa und Demokratie, Mitbestimmung sowie zu gesellschaftspolitischen Fragen beraten.

Am Freitagabend begann die Konferenz mit Grußworten von Matthias Jena, DGB-Bezirksvorsitzender Bayern, Simône Burger, DGB-Regionsgeschäftsführerin München und Matthias Fack, Präsident des bayrischen Jugendrings. Des Weiteren konnten wir zahlreiche Gäste aus den Gewerkschaften begrüßen. Astrid Backmann und Mario Patuzzi stellten den Geschäftbsericht der DGB-Jugend Bayern, und damit die Arbeit der letzten vier Jahre, vor.

Mit einer öffentlichen Aktion machte die DGB-Jugend Bayern am Samstag in der Münchner Innenstadt auf sich aufmerksam. Unterwegs mit der sogenannten "TschuTschu"-Bahn trugen die Delegierten die Forderungen an die Politik zum bayerischen Landtag. Die Ansagen: „bessere (Aus-)Bildung, gute und sichere Beschäftigung sowie eine solidarische und demokratische Gesellschaft“ wurden mit Megaphonen und Sprechchören auch in der Münchner Innenstadt verbreitet.

Die Antragsberatung am Samstag umfasste mehr als 60 Anträge. Von der Konferenz beschlossen wurde bspw. die Forderung nach einem Mindestlohn für Auszubildende und eine gebührenfreie Bildung für alle. Des Weiteren forderten die Delegierten ein gerechteres Steuersystem, das Verbot der NPD und aller "rechten" Vereinigungen sowie die Abschaltung des Informationsportals "Bayern gegen Linksextremisus". Auch die Themen Betreuungsgeld, "kontemporäre Sklaverei" und Fair Trade standen auf der Tagesordnung.

Die Konferenzdokumentation mit allen Anträgen findet ihr demnächst hier. Fotos von der Konferenz und der Aktion gibts schon jetzt auf Facebook 


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