Deutscher Gewerkschaftsbund

Gedenkstättenfahrt nach Wolfburg und Salzgitter

1937 wurden die Reichswerke Hermann Göring (heute Salzgitter AG) und 1938 das Volkswagenwerk gegründet. Der Beginn des zweiten Weltkriegs 1939 leitete eine massenhafte Produktion von Kriegsgütern ein. Für die Produktion fehlten Arbeitskärfte. Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge wurden zu Zwangsarbeit in die Produktionsstätten gebracht. Allein im Volkswagenwerk waren im April 1944 von 17300 Beschäftigten 11300 Zwangsarbeiter - bei den Hermann Göring Werken fast 80%.

Schon früh setzten sich Betriebsräte, DGB und IG Metall für die Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte ein, was viel Konfliktpotenzial in sich trug. Erst im Jahre 1994 wurden bei Salzgitter AG und fünf Jahre später bei Volkswagen Erinnerungs- und Dokumentationsstätten eröffnet.

Mit der Fahrt nach Wolfsburg und Salzgitter möchte sich die Gewerkschaftsjugend am authentischen Lernort mit dem Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und Unternehmensverantwortung gestern und heute auseinandersetzen.

Am Samstag 3.11.2012 werden wir nach Dachau fahren, um an der Veranstaltung ?60 Jahre Gedenken in Dachau? teilzunehmen. Dort wird es auch zu einem Treffen mit Zeitzeugen kommen.

Die Fahrt ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen Arbeit und Leben Bayern und der DGB-Jugend Bayern.

Björn Wortmann (DGB-Jugend) & Herbert Schmid (Arbeit und Leben)

Termin: 31. Oktober - 4. November 2012

Ort: Wolfsburg / Salzgitter, Dachau

Zielgruppe: Aktive der bayerischen Gewerkschaftsjugend sowie Interessierte


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