Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 40 - 15.09.2017

Ein Kurswechsel bei der Rente ist nötig!

Jena: „Wer jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt hat, muss eine Rente bekommen, von der man in Würde leben kann“

In ganz Bayern sind der DGB und seine Gewerkschaften heute in den Innenstädten präsent und werben für einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Mit über 30 öffentlichen Aktionen machen sie kurz vor der Bundestagswahl auf die wachsende Altersarmut aufmerksam.

Dazu erklärt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern: „Wir wollen, dass die Parteien dafür sorgen, dass wieder gilt: Wer jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt hat, muss eine Rente bekommen, von der man in Würde leben kann. Dafür muss jetzt gehandelt werden, das Thema darf nicht auf der sprichwörtlichen langen Bank landen.“

CSU und CDU haben in ihrem Wahlprogramm erklärt, dass sie bis 2030 keinen Handlungsbedarf sehen. Der DGB fordert dagegen eine sofortige Stabilisierung des sinkenden Rentenniveaus bei 48% und im zweiten Schritt eine Anhebung auf ca. 50%. Darüber hinaus sind Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und beim Übergang in Rente für Menschen nötig, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum Renteneintrittsalter arbeiten können.

„Die körperlichen und geistigen Anforderungen an die Beschäftigten wachsen immer weiter. Wir wollen nicht, dass diese Menschen dann in Armut landen.“, so Jena abschließend.

Jena und Di Pasquale bei der Aktion vor dem Gewerkschaftshaus München

Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, und Verena Di Pasquale, stellvertretende Vorsitzende, bei der Aktion vor dem Münchner Gewerkschaftshaus DGB Bayern / Bachmeier


Bild / Bildergalerie

15.09.2017

Ren­te muss für ein gu­tes Le­ben rei­chen!

DGB Bayern / Bachmeier
Das Thema Rente darf nicht auf die lange Bank geschoben werden - es muss jetzt gehandelt werden! Mit über 30 Aktionen in ganz Bayern hat der DGB auf den nötigen Kurswechsel in der Rentenpolitik aufmerksam gemacht.
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