Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 47 - 24.10.2017

Air Berlin: DGB und ver.di kritisieren Verweigerungshaltung der bayerischen Staatsregierung zu Transfergesellschaft

Jena: Staatsregierung lässt Beschäftigte im Regen stehen

Mit Unverständnis reagieren DGB und ver.di Bayern auf die Ankündigung des bayerischen Arbeitsministeriums, dass sich Bayern nicht an einer Transfergesellschaft für die Beschäftigten von Air Berlin beteiligen wird.

Luise Klemens, Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft ver.di, erklärt: "Wie schon in den Fällen Schlecker und Weltbild stiehlt sich die Staatsregierung aus der Verantwortung und verweigert den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihre Unterstützung – eine Verweigerung mit Déjà-vu-Effekt."

Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern ergänzt: "Anstatt den Beschäftigten zu helfen, lässt die Staatsregierung sie im Regen stehen. Dabei verschließt sie die Augen davor, dass sich die Luftfahrtindustrie in der Konsolidierung befindet, auch in Bayern. Gerade Beschäftigte im Bereich Technik und Wartung benötigen dringend Qualifizierungsangebote, damit sie sich neu orientieren und wieder Beschäftigung finden können."


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