Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 28 - 31.05.2017

DGB-Jugend: „Bayerische Staatsregierung verschärft ihren Abschiebewahnsinn"

DGB-Jugend Bayern fordert ein sofortiges Ende der Abschiebungen nach Afghanistan

Anlässlich des heute durchgeführten Abtransports eines Nürnberger Berufsschülers zur Abschiebung nach Afghanistan greift die DGB-Jugend Bayern die Bayerische Staatsregierung scharf an. „Mit der Abschiebung eines bestens integrierten jungen Geflüchteten zeigt die Staatsregierung, dass sie Wahlkampf auf dem Rücken der Schwächsten in unserer Gesellschaft macht. Die Bayerische Staatsregierung steuert mit ihrer gnadenlosen Abschiebepolitik lieber auf eine weitere Eskalation zu, anstatt jungen Menschen Integration zu ermöglichen. Der CSU-Abschiebewahnsinn dient einzig dem Stimmenfang am ganz rechten Rand“, so Carlo Kroiß, Bezirksjugendsekretär der DGB-Jugend Bayern.

Erst gestern sind in Kabul mehr als 80 Menschen bei einem Anschlag ums Leben gekommen. „Dennoch hält die CSU an der menschenverachtenden Praxis fest, Geflüchtete, die bei uns Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, der Todesgefahr in Afghanistan auszusetzen“, so Kroiß weiter.

Die DGB-Jugend Bayern ist entsetzt, dass mit Schlagstöcken, Pfefferspray und Hunden gegen rund 300 friedlich demonstrierende Schülerinnen und Schüler vorgegangen wurde. Die Gewerkschaftsjugend solidarisiert sich mit den Protesten der Schülerinnen und Schüler. Sie versuchten mit Sitzblockaden, die Abschiebung ihres 20-jährigen Mitschülers aus Afghanistan, der bereits eine Ausbildungsstelle in Aussicht hatte, zu verhindern.


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