Deutscher Gewerkschaftsbund

Die DGB Jugend erinnert an die November-Pogrome

Erinnerung muss leben - Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Zum 78. Mal jährt sich die sogenannte „Nacht der Schande“. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 markierte den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung der Jüdinnen und Juden zur systematischen Verfolgung, die in den Holocaust mündete.

Die systematische Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden durch die NS-Diktatur „(...) war ein Ereignis von solcher Tragweite, dass der Mantel des Vergessens sich nie darüber senken wird. Es ist ein Ereignis außerhalb jeder Zeit“ (Claude Lanzmann).

Das Erinnern und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist für die bayerische Gewerkschaftsjugend seit über 60 Jahren nicht nur Mahnung an das, was in der Zeit von 1933 bis 1945 geschehen ist. Es ist auch Auftrag für die Gegenwart. Die nachdenkliche und kritische Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit ist für die DGB-Jugend immer mit der Frage verbunden, welche Erfahrungen wir daraus für die Bewältigung der Gegenwart und für die Gestaltung einer menschenwürdigen
und solidarischen Zukunft ziehen können. Denn: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.

Die DGB-Jugend lädt zur Teilnahme an der diesjährigen Gedenkveranstaltung herzlich ein.

 

Ablauf Gedenken:

Beginn: 13.00 Uhr

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, Treffpunkt auf dem ehemaligen Appellplatz

Begrüßung: Astrid Backmann, DGB-Bezirksjugendsekretärin Bayern

Gedenkweg zum Krematorium

Vorstellung von Biographien von Opfern des KZ Dachau durch die Gewerkschaftsjugend

Gedenkrede am Krematorium: Michael Schmitzer, Bundesjugendsekretär IG Metall Jugend

Gemeinsame Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus


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