Deutscher Gewerkschaftsbund

25.06.2018

Unsere Alternative heißt Respekt und Solidarität

Wir sind viele. Wir sind eins!

Respekt

Wir Gewerkschaften setzen uns seit jeher für Respekt und Solidarität ein, egal ob am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder im privaten Umfeld. Doch mit Sorge beobachten wir, dass Gewerkschaften und ihre engagierten Mitglieder zu einem beliebten Angriffsziel rechtspopulistischer Organisationen und Parteien geworden sind. Populisten schüren Ängste und Hass gegen Flüchtlinge, Moslems und Andersdenkende. Im Internet beobachten wir eine Verrohung des zwischenmenschlichen Umgangs, Hetze und Verschwörungstheorien sind an der Tagesordnung

Allen Strömungen gemeinsam ist: Mit sozialpopulistischer Ansprache, nationalistischen Parolen und dem menschenverachtenden Ruf „Ausländer raus“ sollen Arbeitnehmerschichten mobilisiert und ihnen gleichzeitig rechte, zum Teil völkische Weltbilder schmackhaft gemacht werden.

Wir sehen es daher als unsere Pflicht, rechtspopulistischen und rechtsextremen Kräften entschieden entgegenzutreten und Antisemitismus sowie Fremdenhass zu bekämpfen. Das Erstarken des Rechtspopulismus in vielen Ländern Europas zeigt uns, wie wichtig und aktuell dieser Kampf auch heute immer noch ist.

Aber klar ist auch: Dieser Kampf ist eine große Herausforderung.

Der Bezirksvorstand des DGB Bayern mit Rainer Hoffmann

DGB Bayern/Werner Bachmeier

Solidarität

Rechtspopulistische Organisationen und Parteien greifen direkt unsere Kolleginnen und Kollegen an. Denn bei uns sind ALLE Mitglied, die beschäftigt sind, ob türkischer Herkunft oder deutscher, ob Muslim oder Christ, ob weiß oder schwarz. Wir haben Betriebe, in denen Kolleginnen und Kollegen aus 100 verschiedenen Nationen ganz wunderbar zusammen arbeiten. Unser Gewerkschaftsleben ist vielfältig.

 

 

Deshalb haben die Gewerkschaften im DGB beschlossen, eine Fotokampagne zu starten. Damit stellen wir klar:

Unsere Alternative heißt Respekt und Solidarität!


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