Deutscher Gewerkschaftsbund

02.02.2024

Streitzeit: Zeichen setzen für die Demokratie - Gemeinsam gegen Rechtsextremismus

Die Recherchen über Geheimtreffen von AfD-Politiker*innen, finanzstarken Unternehmern und rechtsradikaler Anhängern in Potsdam, haben die systematischen Planspiele zur Deportation von Menschen mit Migrationshintergrund aufgedeckt.  Nun wurde ein weiteres solches Treffen in Schwaben bekannt, an dem auch bayerische AfD-Abgeordnete, ein AfD-Kreisrat sowie Köpfe der Identitäten Bewegung teilgenommen haben. Diese faschistischen und völkischen Umtriebe sind eine Gefahr für die Demokratie!

JETZT AUF DIE STRAßE GEHEN

Seit Wochen gehen hunderttausende Menschen deshalb auf die Straßen und zeigen auf Kundgebungen öffentlich Flagge. Sie setzen ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus. Derartig große Demonstrationen gegen Rechtsextremismus von hunderten verschiedenen Bündnissen und Organisationen – selbstverständlich auch unter Beteiligung der DGB-Stadt- und Kreisverbände – hat es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Es ist jetzt an der Zeit, die daraus entstehende Energie und Motivation zu nutzen und schlagkräftige Bündnisse, die auch dauerhaft für den Erhalt der Demokratie kämpfen, zu schmieden.

Gewerkschaften auf der Demonstration in München

Gewerkschaften auf der Demonstration in München DGB München

ES KOMT AUF JEDE*N AN!

Wir rufen alle Menschen auf, sich JETZT für unsere demokratische Gesellschaft, für unsere Grundwerte, für Freiheit, Gleichheit und Solidarität einzusetzen: Auf der Straße – im Betrieb – im Freundeskreis! Gegen Hass und Hetze wo immer sie uns begegnet. Der Kampf gegen Rechtsextremismus liegt in unserer gewerkschaftlichen DNA, er geht aber uns alle an!

Es kommt auf jede*n Einzelne*n an!

GEWERKSCHAFTEN FÜR SOZIALE SICHERHEIT

Auch wenn wir wissen, dass viele Menschen aufgrund der andauernden Krisen und gesellschaftlichen Umbrüche verunsichert sind, muss klar sein: Rassismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit sind niemals die Lösung.

Für den Kampf gegen rechts brauchen wir einen langem Atem. Und wir brauchen einen Staat, der den Menschen soziale Sicherheit gibt. Dafür setzen wir uns gegenüber der Politik ein.

 

Die Politik der AfD schadet uns allen!

Die AfD und ihr rechtes Netzwerk stehen gegen alles, wofür wir als Gewerkschaften stehen: Zusammenhalt, Gleichberechtigung, Sozialstaat und ein geeintes Europa.

Die AfD ist rechtsextrem, rassistisch und vor allem auch arbeitnehmer*innenfeindlich.

Sie ist gegen die Interessen der Beschäftigten – Arbeitnehmer*innenrechte sollen geschwächt oder abgeschafft werden.

Sie ist für ein Familien- und Geschlechterbild von vorgestern – Frauen sollen zurück an den Herd.

Sie ist gegen eine sichere Rente und gegen die Erhöhung des Mindestlohns.

Steuergeschenke sind nur für Superreiche vorgesehen.

Die AfD ist keine Alternative für Beschäftigte. Unsere Alternative heißt Demokratie und Solidarität!

 


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