Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 19 - 26.03.2015

Jena kritisiert Arbeitgeber im öffentlichen Dienst für Kürzungspläne bei betrieblicher Altersvorsorge

Landespolitiker predigen mehr Betriebsrenten, wollen diese aber für eigene Beschäftigte kürzen

Der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, kritisiert die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst der Länder scharf für ihre Doppelzüngigkeit beim Thema Altersvorsorge. Bei der Warnstreik-Kundgebung vor dem Bayerischen Finanzministerium in München sagte Jena: „Die Politik kürzt die gesetzliche Rente und predigt mehr private Vorsorge sowie eine Stärkung der Betriebsrenten. In den Tarifverhandlungen, wenn es um die Beschäftigten bei den Bundesländern geht, wollen die gleichen Politiker dann bei der Alterssicherung den Rotstift ansetzen und immer mehr Menschen in Altersarmut treiben.“

Jena unterstützt die ver.di-Forderungen nach einer Sicherung der betrieblichen Altersvorsorge und einer Gehaltserhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro monatlich. „Auch privat vorsorgen können die Beschäftigten nur, wenn sie vernünftig bezahlt werden“, so Jena.


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