Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 05 - 18.01.2024

Aktionen gegen Rechtsextremismus: Der DGB ruft zur Teilnahme an Demonstrationen und Kundgebungen auf

Di Pasquale: „Wir setzen uns für eine solidarische Gesellschaft ein und lassen nicht zu, dass Rechtsextreme unsere Demokratie gefährden.“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften treten geschlossen für die Verteidigung der Demokratie ein und rufen dazu auf, entschlossen gegen rechtsextreme Bestrebungen vorzugehen. „Nicht erst seit der Recherche des Correctiv-Magazins ist der Rechtsruck in unserer Gesellschaft bemerkbar. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Jetzt ist es wichtig, ein klares Zeichen gegen Rechts zu setzen“, so die stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, Verena Di Pasquale. „Wir setzen uns für eine solidarische Gesellschaft ein und lassen nicht zu, dass Rechtsextreme unsere Demokratie gefährden. Nie wieder ist jetzt!“

Seit der Enthüllung des Geheimtreffen von u.a. Parteimitgliedern der AfD und anderen Funktionären der rechten Szene, bei dem Pläne zur Massendeportation geschmiedet wurden, haben sich Menschen aus allen Teilen Deutschlands vereint und sind schon oder planen auf die Straßen zu gehen, um ein starkes Zeichen für Demokratie, Toleranz und gegen rechte Umtriebe zu setzen. Der DGB unterstützt diese Bewegung und appelliert an die Solidarität aller Bürgerinnen und Bürger.

Mehr denn je kommt es nun darauf an, gemeinsam ein starkes Signal gegen rechtsextreme Tendenzen zu setzen und für eine offene, demokratische Gesellschaft einzustehen Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft daher alle Gewerkschafter*innen auf, aktiv Position zu beziehen: „Seid laut. Überlasst Rechtsextremen nicht das Feld: Zeigt Haltung in Gesprächen und seid für Menschen da, die ausgegrenzt oder angegriffen werden.“ Auch der DGB Bayern ist in zahlreichen Bündnissen aktiv und organisiert am Wochenende Kundgebungen in mehreren bayerischen Städten. „Wir als Gewerkschaften verstehen uns als wichtige Akteure im Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung, Rechtsextremismus und Rassismus. Wir gehören zusammen, wir sind solidarisch,“ so Di Pasquale.

 

Unter anderem sind Kundgebungen in diesen Städten geplant.

 

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