Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 17 - 31.03.2021

Arbeitsmarkt: Situation bleibt angespannt – Corona-Hilfen müssen fließen

Jena: „Erst wenn wir es gemeinsam schaffen, die 3. Corona-Welle zu brechen, ist eine Erholung am Arbeitsmarkt absehbar.“

Anlässlich der heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen kommentiert Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern: „Mit dem einsetzenden Frühlingswetter scheint auch der Arbeitsmarkt in Schwung zu kommen. Doch trotz des saisonal bedingten Rückgangs der Arbeitslosenzahlen bleibt die Lage ernst. Das zeigen nicht zuletzt die steigenden Zahlen der Beschäftigten in Kurzarbeit. Erst wenn wir es gemeinsam schaffen, die Verbreitung des Virus aufzuhalten und so die 3. Corona-Welle zu brechen, ist eine Erholung am Arbeitsmarkt absehbar.“

Jena zufolge sei es nun zwingend erforderlich, dass die Corona-Hilfen für die kleinen und mittleren Unternehmen zielgenau und schnell ankommen: „Viele Betriebe warten noch immer auf diese schon lange zugesagten Hilfen – und sie brauchen diese Unterstützung, um die Krise zu überstehen. Daher müssen diese Gelder endlich fließen, wenn wir massive Arbeitsplatzverluste in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Branchen verhindern wollen.“

Laut Jena sei das ein wichtiges Pfund, um auch die qualifizierten Arbeitskräfte zu sichern. „Denn viele Beschäftigte, die aufgrund der Pandemie unter starken Einkommenseinbußen und Arbeitsplatzunsicherheit leiden, orientieren sich inzwischen beruflich um. Dies kann nach der Krise zu großen Problemen in den betroffenen Branchen führen“, so Jena abschließend.


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