Deutscher Gewerkschaftsbund

Die DGB-Jugend Bayern erinnert an die November-Pogrome

Erinnern heißt Kämpfen - Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Dachau

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Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 markierte den Übergang von Diskriminierung und Ausgrenzung zu offener Feindschaft und der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland und Europa.

Die systematische Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden durch die NS-Diktatur „(...) war ein Ereignis von solcher Tragweite, dass der Mantel des Vergessens sich nie darüber senken wird. Es ist ein Ereignis außerhalb jeder Zeit“ (Claude Lanzmann).

Das Erinnern und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist für die bayerische Gewerkschaftsjugend seit über 65 Jahren nicht nur Mahnung an das, was in der Zeit von 1933 bis 1945 geschehen ist. Es ist auch Auftrag für die Gegenwart. Die nachdenkliche und kritische Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit ist für die DGB-Jugend immer mit der Frage verbunden, welche Erfahrungen wir daraus für die Bewältigung der Gegenwart und für die Gestaltung einer menschenwürdigen und solidarischen Zukunft ziehen können. Denn: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.

 

Ablauf Gedenken:

Beginn: 13.00 Uhr (Treffpunkt: Eingangstor zum Gelände)

Begrüßung: Andro Scholl, Bezirksjugendsekretär DGB-Jugend Bayern

Gedenkweg zum Krematorium

Vorstellung von Biographien von Opfern des KZ Dachau durch Jugendliche

Gedenkrede am Krematorium: Georg Restle, Redaktionsleiter des WDR-Politmagazins "Monitor"

Gemeinsame Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Die DGB-Jugend lädt zur Teilnahme an der diesjährigen Gedenkveranstaltung herzlich ein.

 

Hier finden Sie den Flyer zur Gedenkveranstaltung in Dachau:


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