Deutscher Gewerkschaftsbund

Zeitzeugengespräch (online) mit Ernst Grube

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Ernst Grube ist einer der bekanntesten Zeitzeugen der NS-Zeit.

Unermüdlich ist er bis heute in Gedenkstätten, Schulen, Vereinen und Bildungsstätten aktiv.

"Ernst Grube wurde in München geboren. Die Familie – der Vater Malermeister und Mitglied der KPD – wohnte in der Herzog-Max-Straße, in der auch die Synagoge stand. Nach deren Abriss im Juni 1938 musste die Familie ihr Wohnhaus verlassen, da die „jüdischen“ Häuser „entmietet“ wurden. Die Familie wurde aufgeteilt. Ernst, Bruder Werner und seine Schwester Ruth wurden von den Eltern getrennt – die Mutter war als „Jüdin“ eingestuft, der Vater war Kommunist – und in einem jüdischen Kinderheim in Schwabing in der Antonienstraße untergebracht. Ab Oktober 1941 mussten die Heimkinder den gelben Judenstern tragen. Sie durften nicht mehr ins Kino, nicht mehr mit der Straßenbahn fahren, sie wurden ausgeschult.“

Anmeldung unter: niederbayern@dgb.de


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