Deutscher Gewerkschaftsbund

21.02.2019

"Reden wir über..." - DGB Bayern startet Zukunftsdialog

"Reden wir über…" – 2019 startet der DGB seinen gesellschaftspolitischen Zukunftsdialog: Nicht nur in Bayern, sondern bundesweit werden Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auf hunderten Veranstaltungen Ideen und Impulse der Menschen vor Ort sammeln und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Themen diskutieren, die sie bewegen.

Das Ziel dieses Dialogs ist es, im Austausch mit den relevanten demokratischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Perspektiven jenseits der neoliberalen Agenda der letzten Jahrzehnte zu entwickeln und darauf aufbauend Leitlinien für eine progressive Modernisierungspolitik in Deutschland und Europa zu erarbeiten und umzusetzen.

Reiner Hoffmann

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Zukunftsdialogs am 9. November in Berlin DGB Bayern

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann machte im Rahmen der Auftaktveranstaltung im November 2018 deutlich: „Der Zukunftsdialog ist das zentrale Projekt für den DGB in den nächsten vier Jahren.“

Und eine Schlüsselrolle kommt dabei den ehrenamtlichen Kreis- und Stadtverbänden zu: Sie tragen den Dialog in die Fläche. Der Dialog mit den Menschen vor Ort ist dabei kein Selbstzweck: In weiteren Schritten werden DGB und Gewerkschaften aus den Ergebnissen des Dialogs konkrete Ideen und Projekte für die Zukunft Deutschlands und Europas entwickeln. Die Gewerkschaften sind und bleiben gesellschaftspolitische Akteure – und echte Mitmach-Organisationen.

„Wir haben allen Grund deutlich zu machen, wofür Gewerkschaften stehen. Denn, so selbstbewusst sollten wir sein: Dieses Land würde ohne Gewerkschaften anders aussehen“, so Hoffmann. „Wir sind die Experten dafür, die Arbeit der Zukunft zu gestalten. Und wir sind die Experten dafür, die Lebensbedingungen vor Ort sozialer und gerechter zu machen.“ Die Rechtspopulisten in Deutschland und Europa hingegen hätten „keine Antworten, sondern nur Irrwege zu bieten – das werden wir landauf, landab deutlich machen“.


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