Am Samstag, 07.03.2026, trafen sich die DGB-Frauen aus dem Norden der Oberpfalz mit ihrer Sprecherin Petra Schilling und Regionssekretär Peter Hofmann zu einer gemeinsamen Aktion mit dem Bollerwagen am Marktplatz in Amberg.
Mit einem Blumengruß und kleinen nützlichen Geschenken machten sie auf die ungleiche Behandlung von Frauen aufmerksam. In Einzelgesprächen wurden am Marktplatz viele interessante Diskussionen geführt. In den Gesprächen kam klar zum Ausdruck, dass alle die aktuelle Situation im Beruf, sozialem Umfeld und Rente absolut unfair und ungerecht finden.
Petra Schilling stellte fest, dass es Frauen in unserm Land immer noch nicht möglich ist gleiche Bezahlung für ihre beruflichen Tätigkeiten zu erhalten. Aktuell beträgt der Lohnunterschied von Frauen und Männern, für gleiche Arbeit, in Deutschland 16 %, in Bayern fast 19%., europaweit sind es 12 %.
Bei der Rente sieht es genauso düster aus. Fast 40 % beträgt der Unterschied zwischen den Rentenleistungen zwischen Frauen und Männern. So erhalten Frauen im Durchschnitt ca. 530 € weniger als Altersrente. Um diese Situation zu verbessern ist es dringend notwendig für faire Bezahlung und somit auch für eine gerechte Rente zu sorgen.
Eine echte Chance für Gleichbehandlung im Betrieb zu sorgen bieten die dieses Jahr stattfindenden Betriebsratswahlen. Es ist notwendig, dass sich engagierte Frauen der Verantwortung stellen und sich wählen lassen. Nur so besteht die Möglichkeit aktiv am Arbeitsplatz für Veränderungen zu sorgen.
So verwundert es nicht, dass die DGB-Frauen nachfolgende Forderungen haben:
- sichere Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen,
- echte Lohngerechtigkeit und gleiche Chancen für Frauen,
- gute Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Menschen mit Sorgeverantwortung,
- ein Arbeitsumfeld frei von Sexismus, Diskriminierung und Hass,
- Wertschätzung und gleiche Teilhabe aller Menschen.
Bildnachweis: Peter Hofmann