DGB Kreisvorstand Cham positioniert sich gegen geplante Sozialstaatsreformen

Rente und Umverteilung im Fokus

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Dachzeile DGB-Kreisverband Cham

Der Vorstand des DGB-Kreisverbands Cham hat sich in seiner jüngsten Sitzung intensiv mit den geplanten Reformen des Sozialstaats auseinandergesetzt. Im Mittelpunkt standen die Themen Rente, Umverteilung, der 8-Stunden-Tag sowie die geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung auf 48 Monate.

Rente und Umverteilung im Fokus

Der Vorstand bekräftigte die Position, dass die aktuellen Reformpläne zulasten der Beschäftigten und Rentnerinnen und Rentner gehen, während eine echte Beteiligung hoher Vermögen und Einkommen an der Finanzierung des Sozialstaats bislang ausbleibt. Statt weiterer Einschnitte bei der Rente brauche es eine ernsthafte Debatte über gerechte Umverteilung.

8-Stunden-Tag und Befristung als Warnsignale

Als besonders kritisch bewertete der Vorstand die Pläne zur Aufweichung des 8-Stunden-Tags sowie die vorgesehene Ausweitung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen auf 48 Monate. Beide Maßnahmen schwächten aus gewerkschaftlicher Sicht bewährte Schutzstandards für Beschäftigte, ohne dass ein struktureller Nutzen für die Betroffenen erkennbar sei.

Mobilisierung nach Nürnberg

Der Vorstand rief dazu auf, sich der Demonstration „Sozialstaat stärken statt kürzen" am 26. September 2026 in Nürnberg anzuschließen. Der DGB-Kreisverband Cham wird mit einer Delegation vor Ort sein, um gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Region ein deutliches Zeichen gegen die geplanten Kürzungen zu setzen.

Der Kreisverband Cham kündigte an, die Mobilisierung in den kommenden Wochen fortzusetzen und weitere Informationen zur Anreise bereitzustellen.

Bildnachweis: DGB

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