Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“

Starke Signale aus Schwandorf

Kooperationspartner*innen zum Gedenktag Gewalt gegen Frauen (Forster)

Datum

Dachzeile DGB Oberpfalz

Der internationale Gedenktag stand auch in diesem Jahr im Zeichen von Solidarität, Aufklärung und dem gemeinsamen Einsatz für die Rechte und die Sicherheit von Frauen. Zum Auftakt begrüßte Helga Forster die Anwesenden und führte in den Abend ein. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Pia Pfeiffer, deren Beiträge den inhaltlichen Rahmen stimmungsvoll unterstützten. Die Moderation des Abends übernahm Katja Ertl vom DGB Oberpfalz.

In ihrem Grußwort betonte der stellvertretende Landrat Richard Tischler, dass Gewalt an Frauen ein strukturelles Problem sei, das alle gesellschaftlichen Ebenen betreffe – von den Kommunen bis zur Arbeitswelt. Er unterstrich die Notwendigkeit verlässlicher Schutz- und Unterstützungsangebote in der Region.

Ein zentraler Programmpunkt war die Lesung der Autorin Beate Teresa Hanika, die mit eindringlichen Textauszügen aus ihrem Roman „Rotkäppchen muss weinen“ die emotionale und gesellschaftliche Dimension des Themas sichtbar machte. Dr. Margit Berwing-Wittl vom Verein Frauen helfen Frauen e.V. ergänzte die Perspektive durch Hintergrundwissen aus der Beratungs- und Unterstützungsarbeit und machte deutlich, wie wichtig nachhaltige Präventions- und Schutzstrukturen sind. Zum Abschluss kamen alle Kooperationspartner:innen zu einem gemeinsamen Foto zusammen – ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Engagement in der Oberpfalz.

Der DGB Oberpfalz betont: Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema – sie betrifft uns mitten in der Gesellschaft und damit auch die Arbeitswelt.
Als Gewerkschaften setzen wir uns für klare Regeln, verlässliche Schutzmechanismen, Sensibilisierung und starke Strukturen ein. Niemand darf Angst haben müssen – weder zuhause noch am Arbeitsplatz. Für eine Gesellschaft der Solidarität, Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Demokratie.

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