Brot und Rosen Preis der DGB Frauen

Die DGB Frauen Bayern verleihen seit 2024 im Rahmen des Internationalen Frauentages den Brot und Rosen Preis. Ausgezeichnet werden engagierte Gewerkschafterinnen, die sich in ihren Betrieben oder außerhalb für gleichstellungspolitische Themen, Aktionen und Vereinbarungen einsetzen und durch ihr großes Engagement nachhaltig und sichtbar Verbesserungen erreicht haben. Vorschlagsrecht haben die Mitgliedsgewerkschaften und DGB Regionen. 

Brot und Rosen – dieser Begriff stammt aus einer Rede der New Yorker Gewerkschafterin Rose Schneiderman im Jahr 1911: The woman worker needs bread, but she needs roses too. 1912 wurde Brot und Rosen als Parole beim Streik von mehr als 20.000 Textilarbeiterinnen in Lawrence, Massachusetts bekannt. Seitdem gehört das Gedicht zur Internationalen Gewerkschaftsbewegung und zur Frauenbewegung. 

Unsere Preisträgerinnen:

Preisträgerinnen 2026: Kristin Gehrt-Bisch, Ellen Hensel, Luciana Lopes da Silva und Stefanie Weckesser

Preisträgerin 2026: Kristin Gehrt-Bisch

Kristin Gehrt-Bisch, gemeinsame Gesamtbetriebsratsvorsitzende der bfz gGmbH, der gfi gGmbH und der bbw gGmbH, ist durch ihre konsequente Vertretung der Beschäftigteninteressen ein Vorbild für ihre Kolleginnen. Sie ermutigt Frauen, sich aktiv in Betriebsratsarbeit und in gewerkschaftliche Strukturen einzubringen.

Preisträgerin 2026: Ellen Hensel

Mit großer Leidenschaft engagiert sich Ellen Hensel, Betriebsrätin der MAN SE / Truck & Bus in München, für Gleichstellung, Gerechtigkeit und Diversity. Sie bringt ihre Überzeugungen wirkungsvoll ein und setzt wichtige Impulse in der Unternehmenskultur. Sie ist ein prägendes Mitglied der MAN Löwinnen, dem Netzwerk für Frauen bei MAN.

Preisträgerin 2026: Luciana Lopes da Silva

Luciana Lopes da Silva, Betriebsrätin bei H&M Hennes & Mauritz in Nürnberg, hat sich gemeinsam mit ihren Kolleg*innen mit großem Engagement, Mut, und Zusammenhalt für die überwiegend weibliche Belegschaft eingesetzt. Sie haben die Situation von Teilzeitbeschäftigten, Alleinerziehenden und Kolleg*innen mit Behinderungen bundesweit sichtbar gemacht.

Preisträgerin 2026: Stefanie Weckesser

Mit Pioniergeist und unermüdlicher Durchsetzungskraft prägt Stefanie Weckesser, Betriebsrätin, seit Jahrzehnten die Frauenpolitik bei der Deutschen Postgewerkschaft, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Deutschen Post. Sie kämpft für Gleichstellung durch Betriebsaktionen, setzt sich ein für diskriminierungsfreie Tarifverträge, faire Zusatzversorgung für Teilzeitkräfte und Vereinbarkeit von Familie und Beruf – stets solidarisch und wissensvermittelnd.

Preisträgerinnen 2025: Xiaoling Shen-Türk und Brigitte Schürger

Xiaoling Shen-Türk

Als Betriebsrätin bei MAN Energy Solutions SE in Augsburg treibt Xiaoling Shen-Türk das Thema Gleichstellung und Gerechtigkeit seit Jahren voran. Sie sorgt dort mit Business Lunches für regelmäßigen Austausch zu frauen- und gleichstellungspolitischen Themen im Betrieb.

Brigitte Schürger

Brigitte Schürger, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der UKW Service GmbH, hat über ihr Engagement für betriebliche Mitbestimmung, zum Schutz vor willkürlichen Versetzungen oder auch für verlässliche Dienstpläne, gesorgt. Durch ihr Wirken hat sich eine nie dagewesene Solidarität unter den Beschäftigten entwickelt.

Preisträgerin 2024: Karin Reinfelder

Karin Reinfelder

Karin Reinfelder, Betriebsratsvorsitzende der Klinikum Nürnberg Service-Gesellschaft, hat wesentlich dazu beigetragen, dass ein Weg zurück in die Tarifbindung gefunden wurde und damit die Arbeitsbedingungen für rund 1.000 Beschäftigten verbessert wurden.

Mitteilungen

Brot­-un­d-Ro­sen-­Preis 2025

Frauenkampftag: Brot- und Rosen-Preis für Karin Reinfelder und "Smash! Das Patriarchat"

Brot- und Ro­sen-­Preis: DGB-Frau­en Bay­ern ver­ge­ben zum In­ter­na­tio­na­len Frau­en­tag erst­mals einen Preis für vor­bild­li­ches En­ga­ge­ment in der Gleich­stel­lung