Arbeitsmarkt: Winterstarre auf dem bayerischen Arbeitsmarkt

Stiedl: „Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten schaffen keinen einzigen Arbeitsplatz.“

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Ordnungsnummer PM 11

Angesichts der heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten mahnt der DGB Bayern zur sachlichen und lösungsorientierten Arbeit zurückzukommen, statt mit untauglichen Vorschlägen, etwa zur Einschränkung von Teilzeit, Unsicherheit zu schüren.

Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern erklärt dazu: „Der bayerische Arbeitsmarkt verharrt in der Winterstarre. Wer den Arbeitsmarkt nachhaltig stärken will, muss auf eine kluge und vorausschauende Wirtschaftspolitik setzen. Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten oder der Abbau des Sozialstaats schaffen keinen einzigen neuen Job.“

Um Wachstum und Beschäftigung zu sichern, drängt der DGB Bayern weiter auf ein starkes bayerisches Bündnis für Arbeit und Innovation. Stiedl hierzu: „Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen und einen Plan für einen neuen wirtschaftlichen Aufbruch entwickeln. Gerade in Zeiten des Umbruchs ist es entscheidend, die Sozialpartner frühzeitig und verbindlich einzubinden.“

Ein zentraler Baustein dafür ist der Ausbau regionaler Transformationsbeiräte. Sie können helfen, Strukturwandel aktiv zu gestalten, Beschäftigung zu sichern und Innovationen vor Ort voranzubringen. Gute Arbeit, Mitbestimmung und wirtschaftliche Erneuerung gehören zusammen.

Für den DGB Bayern ist das wirksamste Mittel gegen steigende Arbeitslosigkeit nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die konsequente Stärkung des Standorts Bayern. „Millionen gut qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind unser größtes Potenzial. Mit Verunsicherung und Angriffen auf Beschäftigte schafft man keine neuen Arbeitsplätze. Eine starke Wirtschaft gibt es nur gemeinsam – im Dialog und mit klarer Perspektive nach vorne“, so Stiedl abschließend.

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