DGB Bayern begrüßt Söders Kurs für Industrie, Innovation und Beschäftigung

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Ordnungsnummer 38

DGB Bayern begrüßt Söders Kurs für Industrie, Innovation und Beschäftigung 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bayern begrüßt die wirtschafts- und industriepolitischen Schwerpunkte, die Ministerpräsident Markus Söder heute in seiner Regierungserklärung gesetzt hat. 

Der bayerische DGB-Vorsitzende Bernhard Stiedl erklärt dazu: „Bayern hat die Chance, auch künftig ein führender Industrie- und Wirtschaftsstandort zu bleiben. Entscheidend wird aber sein, dass die anstehenden Veränderungen sozial gestaltet werden und die Beschäftigten dabei Sicherheit und Perspektiven erhalten.“

Positiv bewertet der DGB Bayern insbesondere die angekündigten Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaftskraft und die Fortführung der Hightech Agenda Bayern. Gleichzeitig macht der DGB deutlich, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Sicherheit untrennbar zusammengehören. „Transformation gelingt nur gemeinsam mit den Beschäftigten. Deshalb müssen Unternehmen bei der Modernisierung unterstützt werden – verbunden mit klaren Perspektiven für gute Arbeit und sichere Beschäftigung“, so Stiedl.

Mit Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre fordert der DGB Bayern ergänzend stärkere Investitionen in Qualifizierung, Weiterbildung und Beschäftigungssicherung. „Die Beschäftigten sind nicht das Problem des Wandels, sondern der Schlüssel zu seinem Erfolg. Deshalb braucht es einen engen sozialpartnerschaftlichen Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften“, betont Stiedl.

Auch die in der Regierungserklärung angesprochenen Debatten über Reformen des Sozialstaats bewertet der DGB Bayern differenziert. „Wir stellen uns notwendigen Reformen und Modernisierungsschritten nicht entgegen. Klar ist aber auch: Reformen dürfen nicht zulasten der Beschäftigten gehen. Gute Arbeit, faire Löhne und soziale Sicherheit müssen weiterhin das Fundament des wirtschaftlichen Erfolgs in Bayern bleiben“, erklärt Stiedl.

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