Regionsklausur der Kreisverbände in Konnersreuth

Gewerkschaften wichtiger denn je

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Dachzeile DGB Oberpfalz

Zur diesjährigen Regionsklausur kamen die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisverbände der DGB-Region Oberpfalz sowie Vertreter*innen der Frauen-, Senioren- und Jugendgremien und das hauptamtliche Team zusammen. Im Mittelpunkt standen die politische Lage, die Jahresplanung für 2026/2027 und die Auswirkungen des Reformpakets der Bundesregierung auf die Beschäftigten in der Region.

Intensiv diskutiert wurde das von der Bundesregierung vorgelegte Maßnahmenpaket zu Wirtschaft und Beschäftigung. Aus gewerkschaftlicher Sicht enthält es zwar einzelne positive Ansätze – etwa den Erhalt der Mitbestimmung oder steuerliche Entlastungen für kleinere und mittlere Einkommen –, insgesamt überwiegen jedoch Maßnahmen, die Arbeitnehmer*innenrechte schwächen. Kritisch bewertet wurden insbesondere die geplante Ausweitung sachgrundloser Befristungen, Änderungen beim Arbeitsschutz sowie Einsparungen im öffentlichen Dienst.

„Gerade hier in der Oberpfalz mit ihren vielen Industrie- und Handwerksbetrieben brauchen Beschäftigte verlässliche Arbeitsbedingungen und einen starken Sozialstaat. Wer Schutzrechte abbaut, schafft keine Sicherheit für die Menschen in der Region, sondern “, erklärte die stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern Marietta Eder, die in der Klausur über die Angriffe auf den Sozialstaat referierte.

Teilnehmer*innen nutzten die Klausur auch, um die Schwerpunkte der gewerkschaftlichen Arbeit für die kommenden Monate festzulegen. Themen wie gute Arbeit, Tarifbindung, Mitbestimmung und die Begleitung des wirtschaftlichen Strukturwandels werden die Arbeit des DGB Oberpfalz weiterhin ausgiebig beschäftigen.

„Die Herausforderungen für die Beschäftigten in der Oberpfalz bleiben groß – von der Transformation der Industrie bis zum Fachkräftemangel. Deshalb werden wir uns auch künftig mit Nachdruck für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und einen handlungsfähigen Sozialstaat einsetzen“, betonte DGB-Regionsgeschäftsführer Christian Dietl.

Bildnachweis: DGB

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