„Zeit, dass sich was dreht": DGB ruft zu Demonstration gegen Sozialstaatsabbau in Schwandorf auf – Rente im Fokus

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Dachzeile DGB Kreisverband Schwandorf

Der DGB Kreisverband Schwandorf ruft zu einer Demonstration gegen den Abbau des Sozialstaates auf. Unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht" versammeln sich Beschäftigte, Gewerkschaftsmitglieder und Bürgerinnen und Bürger am 29. Juli 2026 um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Schwandorf, um ein deutliches Zeichen für den Erhalt sozialstaatlicher Sicherungssysteme zu setzen.

Rente im Zentrum der Proteste

Im Mittelpunkt der Demonstration steht die Sorge um die gesetzliche Rente. Nach Auffassung des DGB drohen Beschäftigten und Rentnerinnen und Rentnern in der Oberpfalz Einschnitte, während an anderer Stelle politische Versäumnisse nicht ausreichend adressiert würden. „Wir sind nicht bereit, für die Versäumnisse anderer die Zeche zu zahlen", so Katja Ertl, DGB Regionssekretärin aus der Oberpfalz.

DGB warnt zudem davor, dass neben der Rente auch weitere zentrale Errungenschaften des Sozialstaates – darunter der 8-Stunden-Tag, die Gesundheitsversorgung und die Pflege – zur Disposition stünden.

Besonders betroffen: Beschäftigte ohne Tarifvertrag und Betriebsrat

Der DGB weist ausdrücklich darauf hin, dass insbesondere Beschäftigte in Betrieben ohne Tarifvertrag oder Betriebsrat den aktuellen Herausforderungen oft schutzlos ausgeliefert seien. Die Demonstration richtet sich daher an ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich um den Erhalt des Sozialstaates sorgen.

Aufruf zur Teilnahme

Der DGB ruft Beschäftigte, Gewerkschaftsmitglieder und die interessierte Öffentlichkeit dazu auf, sich am Mittwoch, 29. Juli 2026 um 17.00 Uhr der Kundgebung anzuschließen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen.

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