CSU stellt Acht-Stunden-Tag infrage – Schutzrechte dürfen nicht aufgeweicht werden
Pressemitteilung
Die Debatte um eine Reform des Arbeitszeitgesetzes gewinnt an Schärfe. Grundlage ist das im Koalitionsvertrag vereinbarte Vorhaben, die tägliche durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ersetzen. Aus Sicht des DGB Bayern würde das faktisch die Abschaffung des Acht-Stunden-Tages bedeuten – mit Arbeitstagen von bis zu 13 Stunden in der Folge.
17. Januar 2026
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Arbeitsmarkt: DGB Bayern fordert industrielle Zukunft
Pressemitteilung
Die heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen zeigen: Bayerns Arbeitsmarkt ist in Summe weiterhin robust, doch die strukturellen Probleme verschärfen sich. Für 2026 erwartet der DGB Bayern nur noch moderaten Beschäftigungsaufbau bei gleichzeitig weiter steigender Arbeitslosigkeit.
07. Januar 2026
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DGB Bayern weist Söders Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und Karenztagen entschieden zurück
Pressemitteilung
Die Forderungen von CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nach längeren Arbeitszeiten, einem späteren Renteneintritt und Karenztagen bei Krankheit stoßen beim DGB Bayern auf scharfe Kritik. Der bayerische DGB-Vorsitzende Bernhard Stiedl warnt davor, die Verantwortung für strukturelle Probleme einseitig den Beschäftigten zuzuschieben.
04. Januar 2026
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CSU fordert Abschaffung der Telefonischen Krankschreibung – Stiedl: "Vertrauen statt Misstrauen gegenüber Beschäftigten"
Pressemitteilung
Auf ihrer Klausurtagung in Seeon forderte die CSU unter anderem, die seit 2021 bei leichten Atemwegserkrankungen mögliche telefonische Krankschreibung wieder abzuschaffen. Diese Möglichkeit, die zunächst wegen der Corona-Pandemie eingeführt und dann dauerhaft weitergeführt wurde, hat sich bewährt. Aus Sicht des DGB Bayern war sie ein längst überfälliger Schritt hin zu mehr Vernunft im Gesundheitssystem und sollte beibehalten werden. „Wer diese Regelung nun infrage stellt oder pauschal Misstrauen gegenüber Beschäftigten äußert, verkennt die Realität in den Betrieben – und schadet am Ende der Gesundheit aller”, so der Vorsitzende des DGB Bayern, Bernhard Stiedl.
03. Januar 2026
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Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro – in Bayern profitieren fast eine Million Beschäftigte
Pressemitteilung
Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde. Ein weiterer Erhöhungsschritt auf 14,60 Euro ist zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Davon profitieren allein in Bayern rund 994.000 Beschäftigte, das sind 14,6 Prozent aller Arbeitsverhältnisse. Besonders hoch ist der Anteil im Gastgewerbe: Dort arbeitet fast jede zweite beschäftigte Person (47,2 Prozent) zum Mindestlohn. Im gesamten Dienstleistungssektor liegt der Anteil bei 17,0 Prozent.
29. Dezember 2025
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